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Aus unserem Live-Forum vom 30.11.-07.12.2008
Die Beiträge stellen die Meinung der jeweiligen Verfasser dar.

Druck aus Magstadt
von Gertrud am 04 Dec. 2008 19:21
Dem Brief der Vereine "Lebens-Wertes Magstadt“ und "Trasse 3a" an Ministerpräsident Oettinger folgt nun noch eine Resolution des Gemeinderats, von Gemeinderätin Brigitte Armbruster vorbereitet, die sämtliche Abgeordnete und den Landkreis einbinden soll beim Versuch, die nicht mehr zumutbare Verkehrssituation zu überwinden (Böblinger Kreiszeitung vom 4. Dezember 2008).
Wie man hört, will sie auch alle Bürger in Magstadt einbinden, damit es zügig voran gehen kann, und sie ruft uns auf: Es muss aus jedem Loch massiv Druck gemacht werden!
Man darf gespannt sein, was da herauskommt.

RE: Druck aus Magstadt
von Karle am 04 Dec. 2008 19:30
Stellt euch mal einen Dienstagabend vor, an welchem der versammelte Gemeinderat versucht, aus jedem Loch massiv Druck zu machen.
Da bleibt einem doch nur noch Eines:
So schnell wie möglich den Saal verlassen und raus an die frische Luft.

RE: Druck aus Magstadt
von Dietmar am 04 Dec. 2008 19:39
Druck machen können andere besser. Vielleicht liegt das auch daran, dass diese Kommunen mit selbst erstellten Planungen hier Vorgaben liefern und die Wege ebnen. Frau Armbruster sollte eigentlich den Slogan kennen: Wir machen den Weg frei. Mit den richtigen Mitteln ist das sicher möglich. So eine Planung kostet nämlich ganz schön Geld. Aber es musste ja in einem Anfall von Größenwahn unbedingt eine Bundesstraße für Magstadt sein. Eine normale Umgehungsstraße könnte mit erheblichen Zuschüssen schon ewig gebaut sein.
Die jetzigen Auguren hinken immer noch der Idee nach, dass die B 464 nur wegen Magstadt gebaut wird. Es können Wetten abgeschlossen werden: Wenn das Flugfeld in Böblingen/Sindelfingen richtig in Betrieb geht, ist auch die B 464 fertig!

RE: Druck aus Magstadt
von Albert am 04 Dec. 2008 20:06

OETTINGER - ZUM RAPPORT!
Glaubt denn die Frau Gemeinderätin Schmidt wirklich, wenn sie mit ihren zwei Vereinen pfeift, dann steht der MP freudig auf der Matte?

Wie immer gleicht ihr Aktionismus einem Heißluftschaufeln. Denn dass ausgerechnet auf ihr Geheiß hin die Stuttgarter und Berliner CDUler in die Gänge kommen, ist kaum vorstellbar. Sie ist diejenige, die der örtlichen CDU durch ihre (der Frau Schmidt) falschen Wahlversprechen und ihrem späteren Austritt am meisten geschadet hat. Und ihr Verein Lebens-Wertes-Magstadt beschimpft den CDU-Fraktionsvorsitzenden von Magstadt auf seiner Internetseite als Lügner. Auch wird der CDU-Landtagsabgeordnete Nemeth bestimmt nicht vergessen haben, wie in Magstadt mit ihm umgesprungen wurde.

Sie hat die Magstadter nicht nur mit der nicht geahndeten Storchenaktion veräppelt, sondern auch jahrelang mit ihren aus heutiger Sicht sinnlosen Aktionen für eine Autobahnquerspange B 464.

Vielleicht sollte sie noch einen weiteren Verein gründen, der ausschließlich dazu dient, Möglichkeiten zu sondieren, wie man sich am besten aus der Affäre (oder auch Misere) ziehen könnte.

RE: Druck aus Magstadt
von Wolfgang am 04 Dec. 2008 19:54
"Den Murks, den wir machen", dieser Ausspruch von Gemeinderat Jäckel trifft den Nagel auf den Kopf.
Hätte unser Bürgermeister tatsächlich den Willen den Verkehr aus dem Ort zu bringen, wäre das Problem schon lange gelöst. Statt dessen werden wir Bürger von Jahr zu Jahr vertröstet und Landrat Maier fuhr, wie er immer vorhatte, während seiner Amtszeit auch nicht mehr auf der neuen B 464. Also alles nur Rhetorik und schlaue Sprüche die vertrösten sollen.

RE: Druck aus Magstadt
von Kurt am 05 Dec. 2008 08:37
Unser Bürgermeister hat seit 2002 Zeit gehabt Druck zu machen. Jetzt hat er es auf einmal eilig wo es auf die Wahl zu geht, und er selber Druck kriegt.

RE: Druck aus Magstadt
von Hermann am 05 Dec. 2008 13:38
Täuscht Euch nicht! Im Druck-Machen ist der Bürgermeister ganz gut. Zur Not durch Mittelsmänner und -frauen, die man Leuten in die Wohnung schickt oder sie mit Schreiben "bombardiert", weil sie sich den sogenannten Interessen der Gemeinde angeblich widersetzen. Und was da an unglaublichen Argumenten gegenüber den "Nichtwilligen" geäußert wird, geht auf keine Kuhhaut.

RE: Druck aus Magstadt
von Karle am 05 Dec. 2008 22:30
Und dann faselt der H.J.Müller noch über den Charakter der BfM und die Unverfrorenheit eines BfMler, weil der diese Vorgehensweise des Druck-Machens anprangert, die so bestimmt nicht, wie in
Müller‘s Glashaus- Hetzartikele behauptet, gemeinsam im Gemeinderat abgestimmt war.
Da hat der Herr H.J.Müller einfach Vieles nicht richtig verstanden und hat Einiges durcheinandergebracht, oder anders ausgedrückt:
"Unter den Blinden glaubt der Einäugige, König zu sein".

RE: Druck aus Magstadt
von Clement am 07 Dec. 2008 19:15
Die Druckmacher sollten sich vorher über die Abläufe solcher Planungen genau informieren, bevor sie in Aktionismus verfallen. Das Land schiebt viele Planungen in Milliardenhöhe vor sich her, bekommt aber jährlich nur einen Bruchteil an Finanzierungsmitteln vom Bund –und, wie Landrat Bernhard kürzlich sagte: nur sehr schleppend- für Projekte zugewiesen. Es ist hier quasi eine Art "Verteilungskampf" für die Durchführung von Projekten im Gange. Hier setzt die Landespolitik Prioritäten. Die B 464 war von Anfang an auf eine Bauzeit von vielen Jahren von der Planung, Planfeststellung und der Finanzierung über mehrere Haushaltsjahre her ausgelegt. Bundesfernstraßen werden nach überregionalen Gesichtspunkten gebaut und geplant. Eine Ortsumfahrung gehört hier jedenfalls nicht dazu. Das Innenministerium war wahrscheinlich der Ausfassung, dass die fehlenden Teilplanfeststellungen also noch Zeit haben, weil es Projekte mit höherer Priorität gibt, die finanziert und genehmigt werden müssen. Wer die Fertigstellung der B 464 Holzgerlingen-Böblingen verfolgt hat, versteht, was ich meine.

Hier kommt es im Wesentlichen auf die Geschicklichkeit, Argumentation und Bereitschaft der Kommune zur Unterstützung an, damit die Dinge etwas reibungsloser laufen. Bei den jährlichen Finanzierungsmitteln bleibt auch mal was übrig, wenn Projekte verschoben, entfallen und sich verzögern. Druck und Schreierei ist keine Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit!

RE: Kleiner Exkurs zum Kommentar von Joachim Müller
von Gerlinde am 02 Dec. 2008 15:02
So ein Luxus! Da jeder weiß wo H.J.Müller und der Bürgermeister mit ihrer Meinung stehen, spielt das doch keine Rolle. Eine Fahrgemeinschaft wäre gut für die Umwelt gewesen und hätte den Verkehr auf den Straßen, besonders den Innenbereich von Stuttgart entlastet. Soweit ich mitbekommen habe, wurden von Mitgliedern des Bürgerforums Fahrgemeinschaften gebildet.
Dieses Verhalten zeigt, wie ernst es unserem Bürgermeister und H.J. Müller mit der Schonung der Umwelt ist. Bei deren Verhalten zählt nur der eigene Vorteil. Gemeinsinn sieht anders aus!

RE: Magstadts ungenutzte Potenziale
von Matthias am 04 Dec. 2008 23:00
Beim Stöbern in diesem Forum fiel mir noch auf:

In Magstadt beträgt die Abwassergebühr 2,86 Euro pro m3, in Stuttgart zahlt man 1,29 Euro. Nächstes Jahr soll es in Stuttgart angeblich ein paar Cent teurer werden.

RE: Magstadts ungenutzte Potenziale
von Hirn am 05 Dec. 2008 13:08
In Magstadt wird alles teurer, egal ob Wassergebühren, Kindergartengebühren, Friedhofsgebühren wie schon in den anderen Beiträgen bemerkt.

Obwohl hier Geld ohne Ende da ist und auf der Bank ungenützt liegt.
Weil man ja das Geld zurückhält um unnütze Tangenten zu bauen!

Hier trifft das Sprichwort zu: Gier frisst Hirn

Die Naherholungsgebiete von Magstadt werden hierdurch künftig zerstört.
Frischluft- und Kaltluftzufuhr für den gesamten Ort zerstört und dies wird bei der globalen Klimaerwärmung auch für Magstadt ein ganz großes Thema !
Und warum wurde in Magstadt auf dem Rathaus erst jetzt bemerkt nach über einem Jahr, das die Unterlagen für die B464 noch nicht in Berlin sind.
Hier würden in der freien Marktwirtschaft Köpfe rollen.
Wenn hier nicht ständig eine aktuelle genaue Sachstandsmitteilung verlangt wird und immer wieder schriftlich nachgefragt wird.

RE: Kleiner Exkurs zum Kommentar von Joachim Müller
von Emil am 02 Dec. 2008 14:43
Lieber Franz,
Autogegnerschaft ist seit Jahren ein Markenzeichen des Pressewarts des Vereins Lebens-Wertes Magstadt. H.J.Müller greift immer wieder höchst unqualifiziert den Autohändler Schott an. Anders als dem Schultes in seinen sieben Jahren Amtszeit ist es Schott gelungen, einen ansehnlichen Betrieb in Magstadt anzusiedeln. Man spricht von insgesamt 200 Arbeitsplätzen im Schott-Areal.

RE: Druck aus Magstadt

von Karle am 05 Dec. 2008 22:30
Und dann faselt der H.J.Müller noch über den Charakter der BfM und die Unverfrorenheit eines BfMler, weil der diese Vorgehensweise des Druck-Machens anprangert, die so bestimmt nicht, wie in

Müller‘s Glashaus- Hetzartikele behauptet, gemeinsam im Gemeinderat abgestimmt war.

Da hat der Herr H.J.Müller einfach Vieles nicht richtig verstanden und hat Einiges durcheinandergebracht, oder anders ausgedrückt:

"Unter den Blinden glaubt der Einäugige, König zu sein".

Über den Stallgeruch im Verein Lebens-Wertes-Magstadt
von Erich am 04 Dec. 2008 19:02
Im Mitteilungsblatt bedankt sich der Verein dafür, dass er mit „überwiegender Mehrheit“ in die Arbeitsgemeinschaft örtlicher Vereine aufgenommen wurde. Hat denn da jemand etwas dagegen gehabt?

Erleichterung spricht aus der Anzeige, denn letztes Jahr wurde der Verein noch nicht für würdig und reif genug gehalten. Heftige Turbulenzen führten dazu, dass er 1. Vorsitzende schon nach einem halben Jahr seinen Hut nehmen musste. Der Schriftführer H.J. Müller stritt sich mit ihm. Keiner wollte nämlich in seinem schriftstellerischen Schaffen der Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) gewesen sein. Verständlich, denn nach üblen Leserbriefen, welche die "altbackenen Magstadter" als Deppen, Egoisten und Versager hingestellt hatten, sollte unter dem Pseudonym des Dichters noch härter vorgegangen werden.

Müllers Urteil hieß schließlich: dem Vorsitzenden Stier (CDU) "fehle der Stallgeruch". Die Frage ist erlaubt: Wie sollte der Stier denn riechen?

H.J. Müllers literarisches Wirken war im vergangenen Jahr fast ausschließlich der Magstadter Kommunalpolitik gewidmet. In häufig bösester Polemik wurden angegriffen: Die Bürger für Magstadt (BfM), insbesondere die Gemeinderäte Kreß und Stähle; dann die zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat, die CDU mit dem stellvertretenden Bürgermeister Strecker, weiter Egon Steegmüller (FWV) und die Grüne Iris Wohlfeil. Allesamt also Leute, die dem Streben des Bürgermeisters nach einer „Oase der Stille“ im Seele-Stützweg nicht folgten.

Soweit könnte man meinen, erste Gerüche zu erschnuppern, welche den „Lebens-Werten“ anhaften. Frohlockte doch Müller im Juni, die CDU könne keinen Vorstand mehr präsentieren und beim Bund der Selbständigen (BdS) gebe es Erosionserscheinungen. Wie beruhigend, dass Bürgermeister Dr. Merz in der letzten Gemeinderatssitzung nebenbei erwähnen ließ: "Den BdS gibt es weiterhin."

Was für ein Parteigänger ist denn nun Müller selber? Welche Partei hat er noch nicht niedergemacht?

Zu den bereits aufgeführten Ausfällen passen die Angriffe auf den Bund der Selbständigen und das Autohaus Schott, obwohl die Autohäuser in ihrem Kampf ums Überleben ein gerütteltes Maß an sozialer Verantwortung mitschleppen.

Dazu passt auch, wie die Herren Binninger (MdB) und Nehmet (MdL) immer wieder zu den verschiedensten Gelegenheiten ihr Fett wegkriegen.

Schwierig wird es, wenn die Rundumschläge auch das Lager Schröder-Clement treffen, die Herren Steinbrück, Steinmeier und Müntefering, welche angeblich die SPD an die Wand gefahren haben.

Im Magstadt gab es zwischen den Weltkriegen und noch lange danach schwere politische Verwerfungen und viel böses Blut im Vereinsleben und bis in die Familien hinein. Partei- und Verkehrspolitik haben im Vereinsleben nichts zu suchen, für Fanatiker ist dort kein Platz. In der Satzung des größten Vereins in Magstadt, des SVM, werden darum parteipolitische Gesichtspunkte in der Vereinsarbeit ausgeschlossen. Wer ist es, der sie partout wieder und noch weiter hineintragen will?